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Tensor

Die Tischtennis-Welt erlebte vor einigen Jahren eine Revolution: Aufgrund erwiesener Gefahren für die Gesundheit wurden alle Beläge und Kleber verboten, die organische Lösemittel enthalten. Viele Spieler befürchteten Auswirkungen auf die Dynamik des Sports.

Hinter dem Technologie-Label "Tensor" stecken Hi-tech Beläge mit Spieleigenschaften, die davor nur mit schädlichen Lösemitteln möglich waren.

Fast alle Marken haben bereits Tensor-Beläge im Angebot, sie sind aber nicht ganz billig. Darum werden ihre zahlreichen Vorteile in dieser Fachkampagne in Print und online weltweit beworben.

Siemens Unternehmenskampagne

Blindtext

Kolumnen für BASIC Cigarettes

Es gibt derzeit ca. 1476 Reisebücher über Hamburg, trotzdem bleiben ganz wesentliche Fragen offen: Auf welchen Parkbänken kann man am besten nachdenken? Wohin geht man im Fall eines plötzlichen Glücksgefühls? Und ist man dort besser allein, zu zweit oder in der Gruppe?

Hier hilft der "Basic Guide". Als Stadtmagazin-Kolumne, auf Streichholzschachteln und Postkarten erschienen einzeln von Hand recherchierte Tipps, um die ort- und zeitlosen Themen der Basic-Kampagne mit Leben zu füllen.

Erhältlich auch in der Geschmacksrichtung "Köln".

Spielmechanik für Gauloises Blondes

Zunächst stelle man sich selbst die Aufgabe, aus einem Bierdeckel in der Form Frankreichs ein einigermaßen anspruchsvolles Legespiel zu machen.

Dann finde man im Verlauf einer Nachtsitzung mit Hilfe diverser Cutter und eines Haufens Bierdeckel heraus, wie man das Land so zerteilt, dass jedes Stück der krakeligen Umrisslinie mehrfach vorkommt.

Schließlich bringe man noch den Reinzeichner und die Produktion an den Rand des Wahnsinns – et voilá: Fertig ist ein Puzzle, das mit nur vier Teilen auch den gewieftesten Puzzler eine Weile beschäftigt.

Promotion für Marlboro

Hier sind Männer noch richtige Männer, Frauen noch richtige Kellnerinnen und Autos noch richtige Mustangs: Diese Sommerpromotion von Marlboro feiert alles, was echt ist.

Parallel zum Revival der historischen Packung lief eine Auktion, bei der jeden Tag ein anderes Original aus dem Westen der USA unter den Hammer kam. Und weil jedes Original seine Geschichte hat, liest sich der üppig ausgestaltete Katalog wie das Drehbuch eines Roadmovies aus Marlboro Country.

Promotion für VAE

Das Sleep-In ist eine Notschlafstelle für Kinder und Jugendliche, die nicht mehr wissen wohin. Bett, Essen, Hilfe – schnell und unbürokratisch.

Diese Spendenaktion wendet sich gezielt an ein intelligentes und betuchtes Publikum. Kommunikationsmittel: Kleine bunte Sammelfiguren in Tütchen mit Pappetikett. Tausende. Auf dem Boden. Überall. In Museen, Theatern, Firmenfoyers. Alle so nett und adrett, dass man sich gerne bückt und eins aufhebt - und es auch nicht wieder wegwirft.

myJunior

Dies sind Layouts für eine lustige Kampagne, die den Launch von myJunior.de begleiten sollte.

Dazu gehörten auch noch zwei reizende TV-Spots.

Dahinter steckte das ambitionierte Ansinnen, einen kleinen Spielzeug-Versender in Kooperation mit einer populären Familien-Zeitschrift zu einem Webshop mit Ratgeber-Portal zu machen - und gerne auch zur Nr. 1 im Spielwarenmarkt.

Leider platzte kurz vor dem geplanten Start ganz in der Nähe die berüchtigte Dotcom-Blase und beförderte das ganze Projekt samt Kampagne ins virtuelle Jenseits.

Funkspots

Funkspots

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Willkommen beim Film

Unter Werbern werden oft die tollsten Geschichten vom Set erzählt. Wer das größte Budget verbraten hat, wie schwierig der Regisseur war, welche Schauspielerin ohne Make-up wie aussieht, wie dem Kunden die wochenlangen Luftaufnahmen auf den Seychellen aus dem Kreuz geleiert wurden oder wie man der ganzen Agentur mal wieder im Alleingang den Arsch gerettet hat. Klar, könnte ich da mitreden, aber Angeberei und Name-dropping sind nicht meine Sache. Mich macht dieses Getue immer nur nachdenklich, denn ich hatte gleich bei meinem ersten Filmdreh ein wirklich elementares Erlebnis: Eine Begegnung mit ... (dramatische Pause) ... Gott.
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Willkommen beim Film

Also gut, wenn Sie es unbedingt wissen wollen, es war so: Zusammen mit meinem Teampartner Erik Hart hatte ich für Gauloises Blondes einen Film geschrieben, der in einem klassischen Pariser Café voller skurriler Gestalten spielen sollte. Im Skript und im PPM hatten wir immer wieder größte Authentizität angemahnt, also kam nur ein einziger Drehort in Frage: Prag.

Hingekommen sind wir an Bord einer winzigen Turbopropmaschine mit der vertrauenserweckenden Aufschrift „Augsburg Air - Official Carrier of the Augsburger Puppenkiste“. Wie am Faden gezogen (haha) erreichten wir darin die Goldene Stadt an der Donau. Wer würde angesichts dieser Pracht nicht sofort ausrufen: „An der Moldau, Dummkopf! Prag liegt an der Moldau!“ Und ich würde antworten: „Das war nur ein kleiner Aufmerksamkeitstest. In Wirklichkeit bin ich gar kein Dummkopf.“ Zum Beweis würde ich kurz die Geschichte der berühmten Astronomischen Uhr von Prag zum besten geben, die gewiß kein Dummkopf je so schön erzählt hat:

Jede Nacht um 22 Uhr kann man auf dem Altstädter Markt zu Füßen der Teynkirche ein Spektakel bewundern, das auf der Welt seinesgleichen sucht. Da versammeln sich unzählige Touristen vor der Westfassade des Altstädter Rathauses und starren wie gebannt zur Astronomischen Uhr empor. Dann beginnt ein angenehm helles Glöcklein ganz gemächlich die Stunde zu schlagen, und kaum ist der zehnte Schlag verklungen, passiert überhaupt nichts mehr. Dann dauert es noch etwa eine geschlagene Viertelstunde, bis die Menge akzeptiert, daß wirklich nichts mehr kommt, und man geht kopfschüttelnd auseinander.

Hätten wir uns um 21 Uhr versammelt, wäre die Sache ganz anders abgelaufen. Die Fassade wäre auf wundersame Weise zum Leben erwacht; zunächst hätte Gevatter Hein mit knöcherner Hand seine Sanduhr umgedreht, und den Sterblichen unter uns wäre ihr eitles Tun und Streben allegorisch vor Augen geführt worden: Ein selbstverliebter Geck hätte sich im Spiegel bewundert, ein Geizkragen hätte sorgenvoll in seinen Beutel gespäht, die Totenglocke wäre erklungen, und schließlich hätten sich zur Erlösung aller die himmelblauen Fensterläden über dem Zifferblatt aufgetan, um den Blick auf das Defilee des Herrn Jesus Christus und der zwölf Apostel freizugeben. danach wären alle Figuren wieder erstarrt, die Taschendiebe hätten sich verkrümelt, und zurückgeblieben wäre ein Gefühl von Vergänglichkeit und Leere in zahlreichen Handtaschen. Aber so war's nicht, denn wir waren zu spät dran und mußten alles im Reiseführer nachlesen.

Wie wir bei dieser Gelegenheit erfahren haben, sind die vielen Figuren mit ihrer raffinierten Choreographie zwar schön anzuschauen, doch liegt die wahre Bedeutung der Astronomischen Uhr überraschenderweise darin, daß sie eine astronomische Uhr ist. Erschaffen wurde sie im Jahre 1410 von dem legendären Meister Hanus, einem Mann, der bis heute bekannt dafür ist, daß man seinen Namen mit einem umgekehrten Dächlein über dem s schreibt, wenn man eine tschechische Tastatur hat. Mit seinem Werk war Hanus der Zeit weit voraus. Allein das Zifferblatt mit seinen beweglichen Zonen stellt eine bis heute unübertroffene mechanische und wissenschaftliche Leistung dar. Es zeigt Datum, Uhrzeit, Mondphasen, Schaltjahre und Handy-Tarife.

Bemerkenswert ist auch die weitere Geschichte des Meister Hanus. Nachdem er die Uhr vollendet hatte, waren die weltlichen und geistlichen Herren Prags zwar mehr als zufrieden, doch wurden sie auch von einer großen Sorge geplagt: „Da besitzen wir nun die erstaunlichste Uhr auf Erden,“ sagten sie, „was aber ist, wenn Meister Hanus in einer anderen Stadt ein noch erstaunlicheres Werk vollbringt?“ Kurz wurde erwogen, dem Meister ein ansehnliches Gehalt anzubieten und ihn auf Lebenszeit an Prag und die Instandhaltung seiner Uhr zu binden; doch dann siegte die Vernunft: Man ließ den genialen Mechaniker zu sich kommen und stieß ihm zwei glühende Eisen in die Augen. Da zeigt sich einmal mehr: Das Mittelalter war eine unkomplizierte Zeit mit einem frischen Sinn für praktische Lösungen.

Im heutigen Prag ist so etwas natürlich undenkbar - es sei denn, man hat Kontakte zu einer Mafiafamilie mit ausgeprägtem Hang zur Nostalgie. Eine solche könnte es auch gewesen sein, die das Stadtviertel beherrschte, in dem unser Hotel lag. Zum Schutz der Gäste verfügte es über einen ansehnlichen Fuhrpark westlicher Nobelkarrossen, die jeden, der es wagte, einen Fuß vor die Tür zu setzen, sofort und ungefragt in eine vermeintlich sichere Gegend (z.B. München) verfrachteten. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme bestand darin, die wertvollsten Gäste in einem separaten Trakt unterzubringen, dem „Executive Wing“ oben auf einem kleinen Hügel mit einem schönen Blick über die Brücken der Seine (haha). Vom eigentlichen Hotel gelangte man mit einer kleinen Standseilbahn auf diese Insel der Glückseligen.

Und genau jetzt, da auch der geduldigste Leser alle Hoffnung fahren läßt, schließt sich der Kreis: Denn laut einer blankgewienerten Messingtafel war die Seilbahn erst wenige Tage zuvor eingeweiht worden, und zwar von niemand geringerem als - man ahnt es bereits - Hurvinek und Spejbl.

Nein, im Ernst: Es war natürlich Gott.

Jawohl. Karel Gott. Mister Biene Maja himself. Persönlich. Jedenfalls fast. Wir haben uns nur haarscharf verpaßt. Ehrlich.

Das Fehlwörterbuch der Deutschen Sprache

aus dem Vorwort:

"Jedes deutsche Wörterbuch liefert uns einen Begriff für das Versehen einer Zeichnung mit Maßangaben ("bemaßen"), nicht aber für das mindestens ebenso häufig auftretende Zerbröseln einer Brotscheibe beim Bestreichen mit harter Butter. Und warum können wir einen Verbindungsansatz an Rohren oder Maschinenteilen mit einem einzigen Wort bezeichnen ("Flansch"), die Aussparung im Deckel einer Zuckerdose, durch welche der Löffel herausragt, dagegen nicht?

Angesichts dieser und anderer Defizite der Sprache erhebt sich die Frage, wem die Verantwortung zugemutet werden kann, die fehlenden Wörter zu erfinden. Die Antwort ist überraschend einfach: Erfinden ist überhaupt nicht nötig. Hinter der irreführenden Bezeichnung "Postleitzahlen – ABC-Folge" verbirgt sich eine umfangreiche Sammlung von unbenutzten Wörtern jeglicher Gattung (vom Verb aachen bis zum Adjektiv zyfflich); hier kann der aufmerksam Suchende entdecken, daß es sich bei der oben erwähnten Zerstörung einer Brotscheibe zweifelsfrei um kleinbrösern handelt, und daß der Zuckerdosendeckel einen Löffelsterz hat.

Jahrzehntelang war dieses Standardwerk für DM 2,50 in jedem guten Postamt erhältlich, es wies allerdings eine unpraktische Zweiteilung auf, welche die Wortsuche teilweise erschwerte. Im Jahre 1993 kam endlich eine einteilige Neuausgabe heraus: "Das Postleitzahlenbuch", so der nicht minder irreführende neue Titel, stieß in der Öffentlichkeit jedoch auf geteilte Meinungen. Nicht so in unserer Redaktion: Besonders die Entscheidung, es kostenlos an alle Haushalte zu verteilen, verdient ungeteiltes Lob – versetzt sie doch weite Teile der Bevölkerung in die Lage, aktiv an der Weiterentwicklung des notorisch unvollständigen Fehlwörterbuchs teilzunehmen."

BRAUCHBARKEIT

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Ein Raum soll benutzt werden. Er soll bestimmte Funktionen erfüllen – und seine Nutzer sollen sich wohl fühlen. Gutes Design optimiert die Brauchbarkeit und verzichtet auf alles, was nicht diesem Ziel dient.

SCHÖNHEIT

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Wie Räume aussehen und wirken ist integraler Aspekt ihrer Brauchbarkeit. Denn Räume, die man täglich benutzt, prägen das persönliche Umfeld und beeinflussen das Wohlbefinden. Schön sein kann aber nur, was gut gemacht ist.

KLARHEIT

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Die Gestaltung unterstützt auf einleuchtende Weise die Funktion des Raums. Die Gestaltungselemente sind kein Selbstzweck sondern sollen den Menschen, ihren Bedürfnissen und Interaktionen dienen.

EHRLICHKEIT

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Gutes Design lässt Räume nicht wichtiger, leistungsfähiger, wertvoller erscheinen, als sie in Wirklichkeit sind. Funktional gelungene Räume versuchen nicht, einen Eindruck zu erwecken, der letztlich nicht eingelöst wird.

QUALITÄT

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Wir richten an jeden Aspekt unserer Arbeit denselben Anspruch: Von der Planung bis zur Fertigstellung. Für uns sind Details nicht Details. Sie sind das Produkt.

NACHHALTIGKEIT

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Bei jedem Schritt unserer Arbeit legen wir Wert auf Haltbarkeit und schonenden Umgang mit unseren Ressourcen. Vor allem durch langlebige Lösungen, die Veränderungen und dem Wechsel von Moden standhalten.



Dies ist ein Dummy für den zukünftigen Info-Footer, der später alle nützlichen Informationen wie Kontakt, Anfahrt, Impressum, Datenschutz etc.

Albrecht Tiefenbacher

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