„He Texter, lass mal deinen besten Spruch hören!“
Wenn man unter ganz normalen Menschen - etwa beim
10jährigen Abi-Treffen eines Provinzgymnasiums im
Schwarzwald - erwähnt, dass man Texter ist und Werbung
macht, wird man in der Regel mit zwei landläufigen
Meinungen konfrontiert:
1. Alle Reklame kommt von einer einzigen Firma (vermutlich
von „Werbe-Fritze GmbH“); deshalb wird man sofort
persönlich für den jeweils nervendsten TV-Spot
verantwortlich gemacht, der gerade überall rauf und runter
läuft.
2. Werbung ist gleichbedeutend mit „Sprüche machen“. Dies
äußert sich z. B. in der Bemerkung, man sei schon in der
Schule immer für einen dummen Spruch gut gewesen, und führt
zu der unvermeidlichen Frage: „Kenne ich einen Werbespruch,
den du gemacht hast?“
Eine recht propere Antwort wäre „Wohnst du noch oder lebst
du schon?“ Der ist aber nicht von mir. Andere auch nicht.
Nicht einmal „Das Milchdessert im Handyformat.“ Aber die
schlichte Wahrheit, dass Texter sich nicht nur
Publikumskampagnen ausdenken, sondern alle möglichen
Kommunikationsmittel und dass eher selten mal ein Claim
ansteht, ist in dieser Situation nicht gefragt.
Glücklicherweise geben sich die meisten Leute mit der
Nennung eines Filmtitels aus meiner Feder zufrieden -
zumindest die mit Kindern.
Für alle anderen habe ich hier Arbeitsproben aus den
letzten 10 Jahren zusammengestellt, damit Sie sehen können,
was ich noch so alles konzipiere, texte, ausdenke,
entwerfe, dengle, fabriziere, entwickle, schreibe, erfinde,
herstelle, bastle, produziere und vor allem mache.
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